Branche: Europäische Schwerindustrie / Produktion | Jahresumsatz: 120 Millionen €
Die Ausgangssituation
Der Mandant betrieb drei Montagewerke in Südostasien. Lange Transportlaufzeiten und rigide Vorauszahlungsforderungen der Lieferanten blockierten über 7 Mio. € Betriebskapital und gefährdeten unmittelbar die Banken-Covenants.
Intervention durch Ar-pro Group SA
Unsere erfahrenen Corporate-Finance- und Handelsteams entwickelten eine kombinierte Restrukturierungsstrategie:
1. Prüfung der Beschaffungspipeline und Umwandlung offener Kassenverbindlichkeiten in strukturierte Dokumenten-Akkreditive (LCs), die durch europäische Syndizierungspartner abgesichert wurden.
2. Neustrukturierung der Frachtkonsolidierungspunkte mit einer Reduzierung der Liegezeiten um 28 %.
3. Aufbau eines Cashflow-Prognosemodells zur Abstimmung von Schuldendienst und physischen Liefermeilensteinen.
Messbare Ergebnisse
Innerhalb von 90 Tagen wurden 4,2 Mio. $ brachliegenden Kapitals wieder in die Betriebsreserven zurückgeführt. Die Frachtkosten sanken dauerhaft um 14 % pro Jahr, und die Bankbeziehung wurde ohne einen einzigen Covenant-Verstoß gefestigt.